Ein neuer Abschnitt in der Geschichte Europas begann am 25. März
1957 in Rom mit der Unterzeichnung des Vertragswerks über den
gemeinsamen europäischen Markt und die Europäische Atomgemein-
schaft durch die Regierungsvertreter von Deutschland, Frankreich,
Italien, Belgien, Luxemburg und der Niederlande. Für Deutschland
unterschrieb Bundeskanzler Adenauer.
Quelle: OSTPREUSSENBLATT, 30. März 1957
-------------------------------------------------------------------------------------
Im März 1957 unterzeichneten Vertreter Belgiens, der Bundesrepublik
Deutschland, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs und der Niederlande
die Römischen Verträge. Mit der Gründung der Europäischen Wirt-
schaftsgemeinschaft wurde nur zwölf Jahre nach Ende des Zweiten
Weltkriegs die Grundlage für die Einigung Europas und die heutige
Europäische Union gelegt.
Was damals eine Vision war, betrachten viele Menschen heute als
selbstverständlich, aber auch alte Geister scheinen wieder zu erwa-
chen: Fast 70 Jahre nach den Römischen Verträgen wird die europä-
ische Idee von nationalen Egoismen herausgefordert.
Was verbindet uns in Europa ? Wie entsteht die Einheit Europas aus
seiner Vielfalt ?
-------------------------------------------------------------------------------------
Die Römischen Verträge, wurden am 25. März 1957 in Rom von
sechs Gründungsmitgliedern - Belgien, Deutschland, Frankreich,
Italien, Luxemburg und den Niederlanden - unterzeichnet. Sie
begründeten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)
und die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM).
Die EWG war ein wichtiger Schritt zur europäischen Integration
und legte den Grundstein für die spätere Europäische Union.
Die Römischen Verträge gelten als "Geburtsurkunde" der Euro-
päischen Union.
Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) hatte das Ziel,
einen gemeinsamen Markt zu schaffen, in dem Waren, Dienst-
leistungen, Kapital und Menschen frei fließen konnten.
Nach der Gründung der EU im Jahr 1993 (Vertrag von Maastricht)
wurde die EWG in EG (Europäische Gemeinschaft) umbenannt.
-------------------------------------------------------------------------------------
Gemeinsamer europäischer Markt ab 1957.
Re: Gemeinsamer europäischer Markt ab 1957.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Der Vertrag über die Westeuropäische Union (WEU) war ein völkerrecht-
licher Vertrag, der am 17. März 1948 von Belgien, Frankreich, Luxemburg,
den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich unterzeichnet wurde.
Er wurde später durch die Aufnahme von Italien und Deutschland erwei-
tert und bildete die Grundlage für die WEU, die als Verteidigungsbündnis
mit gegenseitiger Beistandspflicht diente. Die WEU wurde 2011 aufgelöst
und ihre Aufgaben gingen in der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidi-
gungspolitik der Europäischen Union auf.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Angesichts der verheerenden Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs und
der ständig drohenden Ost-West-Konfrontation war die deutsch-französi-
sche Aussöhnung das Gebot der Stunde. Die im Vertrag von Paris 1951
beschlossene Zusammenlegung der Kohle- und Stahlindustrie durch die
sechs Gründerstaaten stellte den ersten Schritt auf dem Weg zur europä-
ischen Integration dar. Mit den Römischen Verträgen von 1957 wurden
die Grundlagen dieser Integration gestärkt und die Idee einer gemeinsa-
men Zukunft der sechs Gründerstaaten gefördert.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Die Zusammenlegung der Kohle- und Stahlindustrie, auch bekannt als
Montanunion oder Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS),
war ein historischer Schritt zur europäischen Integration. Initiiert durch
die Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950, zielte sie darauf ab, Kohle- und
Stahlproduktion der beteiligten Länder unter eine gemeinsame Kontrolle
zu stellen, um eine engere Zusammenarbeit und dauerhaften Frieden zu
fördern.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Ein neuer Abschnitt in der Geschichte Europas begann im März 1957 mit
der Unterzeichnung des Vertragswerks über den gemeinsamen europä-
ischen Markt und die Europäische Atomgemeinschaft in Rom durch die
Regierungsvertreter von Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Luxem-
burg und der Niederlande. Für Deutschland unterschrieb Bundeskanzler
Adenauer.
Quelle: OSTPREUSSENBLATT, 30. März 1957
-------------------------------------------------------------------------------------------
Im März 1957 unterzeichneten Vertreter Belgiens, der Bundesrepublik
Deutschland, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs und der Niederlande
die Römischen Verträge. Mit der Gründung der Europäischen Wirt-
schaftsgemeinschaft wurde nur zwölf Jahre nach Ende des Zweiten
Weltkriegs die Grundlage für die Einigung Europas und die heutige
Europäische Union gelegt.
Was damals eine Vision war, betrachten viele Menschen heute als
selbstverständlich, aber auch alte Geister scheinen wieder zu erwachen:
Fast 70 Jahre nach den Römischen Verträgen wird die europäische Idee
von nationalen Egoismen herausgefordert.
Was verbindet uns in Europa ? Wie entsteht die Einheit Europas
aus seiner Vielfalt ?
-------------------------------------------------------------------------------------------
Der Vertrag über die Westeuropäische Union (WEU) war ein völkerrecht-
licher Vertrag, der am 17. März 1948 von Belgien, Frankreich, Luxemburg,
den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich unterzeichnet wurde.
Er wurde später durch die Aufnahme von Italien und Deutschland erwei-
tert und bildete die Grundlage für die WEU, die als Verteidigungsbündnis
mit gegenseitiger Beistandspflicht diente. Die WEU wurde 2011 aufgelöst
und ihre Aufgaben gingen in der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidi-
gungspolitik der Europäischen Union auf.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Angesichts der verheerenden Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs und
der ständig drohenden Ost-West-Konfrontation war die deutsch-französi-
sche Aussöhnung das Gebot der Stunde. Die im Vertrag von Paris 1951
beschlossene Zusammenlegung der Kohle- und Stahlindustrie durch die
sechs Gründerstaaten stellte den ersten Schritt auf dem Weg zur europä-
ischen Integration dar. Mit den Römischen Verträgen von 1957 wurden
die Grundlagen dieser Integration gestärkt und die Idee einer gemeinsa-
men Zukunft der sechs Gründerstaaten gefördert.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Die Zusammenlegung der Kohle- und Stahlindustrie, auch bekannt als
Montanunion oder Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS),
war ein historischer Schritt zur europäischen Integration. Initiiert durch
die Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950, zielte sie darauf ab, Kohle- und
Stahlproduktion der beteiligten Länder unter eine gemeinsame Kontrolle
zu stellen, um eine engere Zusammenarbeit und dauerhaften Frieden zu
fördern.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Ein neuer Abschnitt in der Geschichte Europas begann im März 1957 mit
der Unterzeichnung des Vertragswerks über den gemeinsamen europä-
ischen Markt und die Europäische Atomgemeinschaft in Rom durch die
Regierungsvertreter von Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Luxem-
burg und der Niederlande. Für Deutschland unterschrieb Bundeskanzler
Adenauer.
Quelle: OSTPREUSSENBLATT, 30. März 1957
-------------------------------------------------------------------------------------------
Im März 1957 unterzeichneten Vertreter Belgiens, der Bundesrepublik
Deutschland, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs und der Niederlande
die Römischen Verträge. Mit der Gründung der Europäischen Wirt-
schaftsgemeinschaft wurde nur zwölf Jahre nach Ende des Zweiten
Weltkriegs die Grundlage für die Einigung Europas und die heutige
Europäische Union gelegt.
Was damals eine Vision war, betrachten viele Menschen heute als
selbstverständlich, aber auch alte Geister scheinen wieder zu erwachen:
Fast 70 Jahre nach den Römischen Verträgen wird die europäische Idee
von nationalen Egoismen herausgefordert.
Was verbindet uns in Europa ? Wie entsteht die Einheit Europas
aus seiner Vielfalt ?
-------------------------------------------------------------------------------------------