Rudolf Helfrich ...

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-sd-
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Rudolf Helfrich ...

Beitragvon -sd- » 12.09.2019, 12:01

Rudolf Helfrich (67), DAA-Stiftung Bildung und Beruf.

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Empfang der DAA-Stiftung Bildung und Beruf anläßlich der Verabschiedung
von Rudolf Helfrich am 4. September 2019 im 'Brahms-Kontor' in Hamburg,
Johannes-Brahms-Platz 1, dem ursprünglichen DAG-Haus in Hamburg, am
früheren Karl-Muck-Platz 1.


Lieber Rudolf,
Kollege und langjähriger Weggefährte !

Auch Deine berufliche Tätigkeit ist beendet. Nun ist wirklich Feierabend !
Deine Verabschiedung aus den Diensten der DAA-Stiftung Bildung und Beruf
am 4. September 2019 war für mich mit etlichen Erinnerungen gemeinsamen
Tuns verbunden. Nach vielen Jahren noch einmal an alter Wirkungsstätte
im ursprünglichen DAG-Haus am Karl-Muck-Platz ...
Nicht nur die vertrauten Räumlichkeiten und so manches bekannte Gesicht
aus vergangenen gemeinsamen Zeiten.

Du und ich - wir kennen uns bereits aus Tagen der gewerkschaftlichen
Jugendarbeit der DAG in Köln und Düsseldorf. Später dann aus der haupt-
beruflichen Zusammenarbeit hier im Haus der Angestellten.

Uns verbinden also viele Jahre gemeinsamen Handelns und Tuns,
wenngleich auf unterschiedlichen Wegen und Herausforderungen.

Wir hatten zeitweilig wenig Kontakt, aber wir haben einander nie ganz
aus den Augen verloren. Das will schon 'was heißen und hat seinen Wert.

Ich danke Dir dafür.

Dieter Sommerfeld

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Lieber Frank, lieber Christoph, lieber Holger,
meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

was in der letzten Stunde vorgetragen wurde, hat mich etwas verlegen
gemacht, gleichwohl hat mich das Gesagte doch außerordentlich erfreut.
Ich bin überwältigt ! Herzlichen Dank für die freundlichen Worte
Christoph, Frank und Frau Kick.

Ich hoffe, Sie stehen bzw. sitzen bequem. Ich bekam den Rat:
"Rede kurz und beschimpfe keine Anwesenden."
Das Letztere sollte gelingen, das Erstere wird schwierig.

Zunächst danke ich Ihnen allen für das Kommen, zum Teil über große
Entfernungen. Durch Ihre Anwesenheit und indem Sie mir etwas sehr
Kostbares schenken - Ihre Zeit - fühle ich mich außerordentlich geehrt.

Als ich die Einladung zu diesem Festakt bekam, hat mich der Ort, der
für diese Zusammenkunft gewählt wurde, ganz besonders gefreut.

In diesem, ab 1927 erbautem 'Hochhaus am Karl-Muck-Platz', wie man
dieses Gebäude lange Zeit nannte, habe ich die längste Zeit meines
Arbeitslebens von Oktober 1971 mit kurzen Unterbrechungen bis Juni
2004 verbracht.

Wenn dieses Haus sprechen könnte:

Ab 1930 Nutzung durch den DHV.
1933 Beschlagnahmung durch die Faschisten.
1959 Übergabe an die DAG im Rahmen der Restitution, und am
14. Dezember 1959 die Gründung der DAA e.V. hier in diesem Hause.
1962 Die Einsatzzentale zur Bekämpfung der Flutkatastrophe.
usw.

Was geschah wirklich Wichtiges in diesem Objekt, in dem Bundesvorstand
und Hauptverwaltung der DAG ab Ende 1962 vollständig untergebracht
waren ? Es wurde viel diskutiert, erarbeitet, wieder verworfen. Es wurden
tarif-, bildungs- und sozialpolitische Positionspapiere erstellt Als Spitzen-
organisation war die Meinung der DAG gefragt.

Rechtzeitig vor dem 10. DAG-Bundeskongreß 1971 wurde der Entwurf
eines Gesellschaftspolitischen Programms präsentiert, das der Kongreß
mit großer Mehrheit beschloß. Eine Programmatik, die noch heute den
Vergleich mit einigen Parteiprogrammen nicht scheuen muß und von
dem SPD-Politiker Jochen Steffen als das mit Abstand fortschrittlichste
Gewerkschaftsprogramm bezeichnet wurde. Das Programm knüpfte an
bei wichtigen Passagen des Grundgesetzes, z.B. Artikel 20, der besagt:
"Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer
Bundesstaat." Darauf gründet, was gemeinhin als Sozialstaatspostulat
bezeichnet wird. Mir stellt sich die Frage, was haben wir in 70 Jahren
daraus gemacht ? Verdient unser Wirtschaftssystem das Attribut 'Sozial'
vor dem Wort Marktwirtschaft ? Was ist geworden aus der Überlegung
über einen sogenannten 'Dritten Weg' ? Zum Beispiel aus dem Genossen-
schaftswesen, das kompensatorisch Fehlentwicklungen ausgleichen sollte.
Leider existieren, früher auch im Gewerkschaftsbesitz befindliche,
Genossenschaften nicht mehr oder führen ein wenig erbauliches Dasein.
Geblieben sind gemeinnützige Unternehmen in unterschiedlicher Rechts-
form. Diese Körperschaften eint eines: Sie sind qua Satzung dem Gemein-
wohl verpflichtet, z.B. die DAA-Stiftung Bildung und Beruf und elf ihrer
vierzehn Beteiligungsunternehmen. Für unser Gemeinwesen bedeutet
dies, bei jenen Unternehmen stehen stets die Interessen der Menschen
im Vordergrund, z.B. bei der Versorgung im Bildungs- oder im Pflege-
bereich. Nicht Umsatz, nicht Gewinnsteigerung sind die primären Unter-
nehmensziele, sondern die qualitativ hochwertige Versorgung der Bevöl-
kerung. Es wäre äußerst wünschenswert, wenn der Staat, aber auch
gesellschaftliche Gruppierungen, den großen Nutzen gemeinnütziger
Körperschaften, z.B. im Bildungsbereich, stärker anerkennen und diese
stärker unterstützen würden !

Ich komme zurück zu diesem Haus, wo ich 1971 meine Tätigkeit als Sach-
bearbeiter in der Übungsfirmenzentrale bzw. DAG-Bundesjugendleitung
aufnahm. Mein Chef, Lutz Freitag, den ich im Januar 1970 in der Jugend-
Bildungsstätte 'Haus Naumburg' der DAG kennenlernte, übertrug mir schon
nach kurzer Zeit sehr verantwortungsvolle Aufgaben, z.B. die Entwicklung
eines 10-Punkte-Forderungskatalogs zur Novellierung des Jugendarbeits-
schutzgesetzes und schickte mich an seiner Stelle nach Bonn ins Arbeits-
ministerium. Am Rande sei bemerkt, daß ich damals noch nicht die Voll-
jährigkeitsgrenze errreicht hatte. Ich war nach kurzer Zeit von diesem
Projekt so besessen, daß ich bei einem Empfang von Willy Brandt 1972 für
Jugendvertreter diesen so attackierte, daß er sich mit den Worten recht-
fertigte: "Junger Mann, als wir die Regierungsgeschäfte übernahmen,
standen wir nicht auf der grünen Wiese". Nach seinem Rücktritt 1974
dauerte es noch rund ein Jahr bis der Deutsche Bundestag die Gesetzes-
novellierung beschloß. Unseren Forderungen war großenteils entsprochen
worden.

Lutz, Du hast viele Menschen für die gemeinsame Sache ungeheuer moti-
vieren können. Herzlichen Dank für Dein Vertrauen und eine mehr als
40jährige Zusammenarbeit.

Aus meiner Zeit in der Jugendarbeit sind einige Kollegen bereits verstorben
u.a. die ehemaligen Vorsitzenden Norbert Franiel und Udo Nagelschmidt;
anwesend ist Gunter Lange, der als DAG-Landesjugendleiter Berlin und
späterer Redakteur der DAG-Jugendpost bestens mit mir zusammengearbeitet
hat.

Daß ich als DAG-Bundesjugendleiter zwischen 1979 und 1987 politisch einiges
bewegen konnte, z.B. die Durchsetzung des Streikrechts für Auszubildende,
die Umwandlung der Jugendvertretung in eine JAV und DAG-intern die Durch-
setzung der Forderung nach einer Ausbildungsvergütung, die es ermöglichen
sollte, ein Leben unabhängig von Dritten zu führen, dies lag an der liberalen
Haltung der DAG zur Jugendarbeit. Dafür danke ich Dir, Roland Issen, denn Du
warst ab 1983 zunächst Stellvertreter und ab 1987 Vorsitzender der DAG.

In dieser Zeit war ich auch einige Jahre vorsitzender des DBJR und empfing
hier in diesem Hause ausländische Minister und Delegationen; z.B. aus der
UdSSR von der kommunistischen Jugendorganisation, den Komsomolzen. Im
Nachgang zu einem solchen Treffen bekam ich regelmäßig Post von dort. Die
Adressierung war etwas ungewöhnlich: Auf meinen Namen folgte die Straßen-
angabe 'Karl-Marx-Platz 1, 2000 Hamburg 36'. Trotz Korrekturhinweisen
verblieb es dabei bis zu meinem Ausscheiden.

Im Frühjahr 1987 wählte man mich zum BGF des BW der DAG und der DAA.
Hinzu kamen zwei weitere Geschäftsführerpositionen. Derjenige, der das
vorgeschlagen hatte, war der langjährige Vorsitzende unserer Bildungs-
einrichtungen und Mitglied des DAG-Bundesvorstands, Dr. Herbert Nierhaus.
Unsere Zusammenarbeit war außerordentlich erfolgreich. Ich habe unendlich
viel von Herbert Nierhaus gelernt, nicht nur, wenn es um Bildung ging. Unsere
Bildungseinrichtungen haben Kollegen Dr. Herbert Nierhaus sehr viel zu ver-
danken.

Mein Start als 34jähriger BGF war ein wenig holprig. Zum gemeinsamen Erfolg
beigetragen haben hochkompetente und motivierte Mitarbeiter/innen, insbe-
sondere die Abteilungsleiter der Zentrale. Das waren Karl-Heinz Brezinski und
sein Stellvertreter Thomas Fuchs, Personal,
> Holger Dierks, der Justitiar,
> Joachim Loewe und Uwe Ploch, Abteilung Entwicklung und Marketing,
> Hans Weindorf und Petra Wiekhorst, Abteilung Finanzen.
Ich freue mich über ihre fast vollständige Anwesenheit.

Bereits wenige Wochen nach Aufnahme meiner Tätigkeit verkündete die
Bundesanstalt für Arbeit im August 1987 einen Erlaß mit dem Aufsehen
erregenden Titel 'Konsolidierung auf hohem Niveau'. Gemeint war das
Zurückfahren von Fortbildung und Umschulung. Um Argwohn zu vermeiden,
hatte der damalige BA-Präsident die Gewerkschafts-Chefs Ernst Breit und
Hermann Brandt gebeten, den Erlaß mitzuunterzeichnen. Ein bis dato ein-
maliger Vorgang.

Durch alle Höhen und Tiefen der BA-Förderpolitik hat uns eine Persönlich-
keit mit unterschiedlichen Funktionen in der Bundesagentur gelotst:
Wilhelm Schickler. Er war später auch, mit Genehmigung des Präsidenten,
Mitglied des Kuratoriums unserer Hochschule. Besten Dank für viele Jahre
der Unterstützung, später auch des Bildungsverbands.

Nicht erst mit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung hat sich unsere
Bildungsarbeit überdurchschnittlich schnell entwickelt. Bisweilen hatte
die heutige DAA nahezu 40 Zweigstellen; dazu betreuten wir ein Dutzend
Landesbildungswerke und zwei Beteiligungsunternehmen, das DAG-Technikum
und Bildung + Reisen.

Das heutige DAA-Technikum konnte im vergangenen Jahr auf sein 100jähriges
Bestehen zurückblicken. Die spektakuläre Entwicklung haben wir nicht zu-
letzt visionären Geschäftsführern zu verdanken. Ich begrüße den heutigen
Geschäftsführer, Herrn Dr. Martin Bleß.

Ein weiterer Glücksfall war 1996 die Gründung der FFH mit Zustimmung des
DAG-Gewerkschaftsrats, der sich zuvor noch schnell von seinem Standpunkt
"Hochschulen dürfen nur in Öffentlicher Verantwortung betrieben werden"
verabschieden mußte. Der amtierende Präsident der HFH, Prof. Francois
und der Kanzler Prof. Wolf, sind unter uns. Herzlich willkommen !

Die freundliche Übernahme existierender Bildungseinrichtungen war für uns
ein Gewinn. Ich erwähne kurz die GGSD und die VHS-BWs. Ich freue mich
über die Anwesenheit der Geschäftsführer/innen, Frau Kick und Frau Brade-
mann. Ebenso über das Kommen des ehemaligen GF von B+R, Paul Altenau,
seiner Nachfolgerin Frau Starsy sowie der GF des IWK Frau Watzke und Frau
Eckert-Ulrich.

Die geräuschlose Integration des BNVHS in die DAA-Gruppe verdanken wir
dem langjährigen Vorstand des VHS-Landesverbands Niedersachsen und
Direktor der VHS Hildesheim, Hartwig Kemmerer. Lieber Hartwig, ich weiß
Deine Anwesenheit sehr zu schätzen.

Im Oktober 2001 wurde dann die DAA-Stiftung Bildung und Beruf gegründet.
Gemeinsam mit Gerd Herzberg, damals auch stellvertretender ver.di-
Vorsitzender, wurde ich als Stiftungsvorstand gewählt. Gerd Herzberg über-
nahm im Jahre 2008 auch das Amt des Vorsitzenden unserer Stiftung, das er
bis 2017 innehatte. Lieber Gerd, ich möchte mich bei Dir für die langjährige
effiziente und vertrauensvolle Zusammenarbeit sehr herzlich bedanken.
Eigentlich war es mein Wunsch, mit Dir gemeinsam die Stiftung zu verlassen.
Das hat sich dann anders ergeben.

Die beiden letzten Jahre habe ich mit den Vorstandskollegen Christoph Meister
und Holger Kloft versucht, die Stiftung weiter voran zu bringen, was uns offen-
sichtlich gelungen ist. Ich danke euch für die kollegiale Zusammenarbeit und
ganz besonders für die Ausrichtung dieser Festveranstaltung.

Nach15jähriger Tätigkeit übergab ich 2002 meine Funktion als GF der DAA an
Karl-Heinz Brezinski; die heutige GF der DAA, Kollegin Bösch, gehörte sieben
Jahre dem Stiftungsvorstand an und wechselte 2015 an die Spitze der DAA
GmbH, die mit über 4.000 Beschäftigten das Flaggschiff der DAA-Stiftungs-
gruppe ist.

Es freut mich, daß einige Zweigstellenleiter im Saal sind, darunter die Vorsit-
zende des Sprecherausschusses der Ltd. Angestellten, Sabine Herfert, Armin
Metzger, Christian Martin und der ehemalige Leiter der Zweigstellen Stuttgart
und Aalen, Kollege Thomas Wild, der jahrelang als Gesamtbetriebsrats- später
Sprecherauschußvorsitzender und als Mitglied des Stiftungskuratoriums agierte.
Dem amtierenden Konzernbetriebsrats-Vorsitzendem, Kollegen Dieter Krah-
winkel, danke ich für die stets sachorientierte Zusammenarbeit.

Der Erfolg der DAA-Gruppe - nicht nur in ökonomischer Hinsicht - beruht auf
unseren hochmotivierten und leistungsbereiten Mitarbeiter/innen. Das wieder-
um führe ich u.a. darauf zurück, daß wir ideelle vor materielle Ziele setzen;
denn an der Gehaltshöhe wird es nicht liegen.

Aufgrund des ungeregelten Wettbewerbs kam es bei Ausschreibungen der
Bundesagentur häufig zu Unterbietungen von knapp kalkulierten Angeboten.

Mit der Gründung des Bildungsverbands im Jahre 2002 haben wir den Grund-
stein gelegt für Tarifverhandlungen mit ver.di und der GEW. Zehn Jahre hat es
gedauert bis der erste Mindestlohn-Tarifvertrag im August 2012 für allgemein-
verbindlich erklärt wurde. Dies verdanken wir vor allem Frank Bsirske,
Hubertus Heil, Siegfried Schmauder, meinem Nachfolger als BBB-Vorsitzenden
und Horst Palik, dem damaligen Geschäftsführer.

Der Bildungsverband hat weit mehr bewirkt als richtungsweisende Tarif-
abschlüsse. Er hat sich bildungs- und arbeitsmarktpolitisch eingemischt.
Bei einer Vielzahl von Gesprächen begegnete mir immer wieder der SPD-
Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann, aktuell Vorsitzender des
Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.
Lieber Ernst-Dieter, ich danke Dir für Deine stets Hilfsbereitschaft, Deine
klugen Ratschläge und Deine tatkräftige Unterstützung. Gäbe es mehr Abge-
ordnete Deines Formats, die Beliebtheitskurve von Politikern würde expo-
nentiell ansteigen.

Ich wünsche dem Bildungsverband einschließlich seiner Zweiggemeinschaft,
vertreten durch die Vorstandsmitglieder Dina Bösch, Sigrid Baumann-Tornow,
Wolfgang Gelhard sowie die Geschäftsführung Stefan Sondermann und Lutz
Kaube, die bestmögliche Entwicklung und alsbald die Begrüßung des 100sten
Mitglieds. Auch das frühere Vorstandsmitglied, Herr Assessor Peter Gödde,
ist zu meiner Freude nach Hamburg gekommen.

In diesem Kontext danke ich auch Johannes Jakob, Leiter der Abteilung
Arbeitsmarktpolitik beim DGB-Bundesvorstand und Mitglied des Verwaltungs-
rats der Bundesagentur, für die jahrelange Unterstützung unserer Anliegen.

Ich danke allen, die unsere Arbeit über Jahre gefördert haben, unter anderem
> Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas, Vorstandsvorsitzender der Ev. Stiftung Alsterdorf.
> Horst Günter, PSt. BMAS,
> Ebenfalls der Kollegin Gabriele Platscher sowie den Kollegen Gerd Renner,
Wolfgang Denia, Berthold Bose, Werner Veen und Werner Filipowski.

Am liebsten möchte ich zu jedem einzelnen Anwesenden einige persönliche
Worte sagen. Aber aus naheliegenden Gründen ist dies leider nicht möglich.
Ich danke allen Anwesenden, den ehemaligen und den aktiven Mitgliedern
des Kuratoriums sowie den Vertretern zahlreicher Gremien und Ausschüsse
und natürlich den ehemaligen und den aktiven Mitarbeitern unserer Bildungs-
einrichtungen, ganz besonders meinen Mitarbeitern der Stiftung.

Eine glückliche Hand hatten wir auch bei der Auswahl unserer wichtigsten
Berater:
> Den Wirtschaftsprüfern Ralf Kauka und Sven Ole Raap.
> Der Steuerberaterin Frau Anja Knoop.
> Dem Notar Dr. Henning Voscherau.

Auch die Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken wird mir in ausgezeichneter
Erinnerung bleiben. Dafür danke ich

> Herrn Tilmann Schriewer von der Deutschen Bank.
> Herrn Ulrich Sprenger von HSBC.
> Herrn Thomas Wieneke von der Warburg-Bank.
> Herrn Tillmann Hübner von der Commerzbank.
> Herrn Stefan Schliemann von Union Investment.

Der ver.di-Bundesvorstand entsandte mich 2006 als seinen Vertreter in den AR
der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft KPMG. Die Mitwirkung dort hat mir stets
große Freude gemacht und mir auch zu neuen Erkenntnissen verholfen. Ich
danke dem langjährigen Vorstandsmitglied und Vorsitzenden des Aufsichtsrats,
Ihnen lieber Herr Maaß, für Ihr Kommen.

Daß ich stets gut vorbereitet meine Termine wahrnehmen konnte, lag an der
herausragend guten Organisation durch die Mitarbeiterinnen meines Sekretariats.
Ohne sie wäre meine Leistungsfähigkeit deutlich reduziert gewesen. Dafür sage ich
"Herzlichen Dank":
> Frau Renate Havers. Sie war meine Mitarbeiterin über 16 Jahre von 1988 bis 2004.
> Frau Martina Hanold von 2004 bis heute.
> Frau Marina Meyer von 2009 bis 2019.
Die Blumensträuße, die ich Ihnen als Zeichen meines Dankes überreiche, können
die Wertschätzung für das, was Sie für mich geleistet haben nur symbolisch
andeuten. Ganz, ganz herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit und die
gemeinsame Zeit.

Meine Damen und Herren, ohne die Rückendeckung und ohne die Unterstützung
meiner Ehefrau hätte ich nicht die geringste Chance gehabt, über eine so lange
Zeit erfolgreich zu arbeiten. Deine umfassende Zuneigung und Freundschaft sind
mit so wenigen Worten nicht zum Ausdruck zu bringen. Danke, Christine !

Ich komme zum Abschluß und erhoffe mir für die Zukunft der Stiftung:
> Eine gedeihliche Entwicklung aller Unternehmen im Stiftungsverbund
mit sicheren Arbeitsplätzen.
> Eine positive Wahrnehmung unserer Bildungsarbeit in der Öffentlichkeit.
> Kontinuität und Ausbau der Förderung beruflicher Bildung.
> Die Umsetzung der Herausforderung durch Digitalisierung
und Künstliche Intelligenz,
und schließlich soll unsere Bildungsarbeit auch künftig einen Beitrag für
einen sozialverträglichen gesellschaftlichen und ökologischen Wandel liefern.

Meiner Nachfolgerin in der DAA-Stiftung, Frau Dahncke, und meinem Nachfolger
bei der DAA-Wirtschaftsfachschule, Herrn Schäfer, wünsche ich stets eine glück-
liche Hand.

Und nun danke ich Ihnen allen, daß Sie mir Ihre Aufmerksamkeit geschenkt
und dafür, daß Sie mich über viele Jahre begleitet und unterstützt haben.

Rudolf Helfrich

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