Dreiundfünfzig gegen zwölf Stimmen.

Zeitgeschichtlich flankierende Ereignisdaten der Gewerkschaftgeschichte.
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-sd-
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Dreiundfünfzig gegen zwölf Stimmen.

Beitragvon -sd- » 21.03.2019, 23:14

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Der erste wesentliche Schritt zur Wiederherstellung der Souveränität
Deutschlands ist getan
: Nach mehr als acht Monaten parlamentarischer
Arbeit ist das Grundgesetz in Kraft getreten
.

Nach zweihundertfünfzigtägiger Beratung wurde das Grundgesetz der
Bundesrepublik Deutschland in Bonn fertiggestellt und mit dreiundfünf-
zig gegen zwölf Stimmen angenommen. Es wurde von den Alliierten
gebilligt und durch zehn von elf westdeutschen Ländern ratifiziert.
Die notwendige Zweidrittelmehrheit war damit erreicht, und die ein
hundertsechsundvierzig Artikel des Gesetzes wurden mit der Unter-
zeichnung rechtskräftig. Bis das deutsche Volk die Einheit ganz
Deutschlands vollenden kann, wird das Grundgesetz für die Übergangs-
zeit dem staatlichen Leben eine neue Ordnung geben.


Quelle: Facsimile Querschnitt durch die 'Quick'. 26. September 1948.

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Der Band Facsimile Querschnitt durch die 'Quick' vermittelt einen
Einblick in 20 Jahre (1948 - 1968) Berichterstattung einer der meist-
gelesen Illustrierten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. 'Quick'
war die große Konkurrenz zum heute noch existierenden 'Stern'.


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Ergänzende Anmerkung:

Zwei konstante NEIN-Sager, die beiden kommunistischen Abgeordneten
Heinz Renner und Max Reimann waren unter den dreizehn Abgeordneten,
die das Grundgesetz abgelehnt hatten. Bei der Festsitzung, in der alle
Mitglieder des Parlamentarischen Rats das Grundgesetz unterzeichneten
- auch die, die dagegen gestimmt hatten -, verweigerten nur die Kom-
munisten die Unterschrift. Renner trat vor den Präsidenten und sagte:
"Ich unterschreibe die Spaltung Deutschlands nicht !"

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