Horst GÜNTHER, Duisburg.

Auf der Suche nach aus dem Blickfeld geratenen Kolleginnen und Kollegen. Fragen und Antworten.

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Horst GÜNTHER, Duisburg.

Beitragvon -sd- » 21.11.2017, 22:51

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Wer sich Gedanken über ehemalige Wegbegleiter und Kollegen macht, findet
sogleich interessante Hinweise im WIKIPEDIA, vor allem, wenn diese im Zeit-
geschehen und in der gewerkschaftsschaftlichen Nachkriegsgeschichte eine
nicht unerhebliche Rolle spielten. Das gilt beispielsweise für Horst Günther.

Horst Günther (* 17. Juli 1939 in Rheinhausen) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Er war von 1991 bis 1998 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister
für Arbeit und Sozialordnung.

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Günther von 1954 bis 1957 eine
Ausbildung zum Industriekaufmann, die er mit dem Kaufmannsgehilfenbrief
beendete. Anschließend war er bis 1960 als kaufmännischer Angestellter bei
der Firma Friedrich Krupp-Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG tätig.

Günther begann 1960 als Gewerkschaftssekretär in Duisburg seine Arbeit für
die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG). Von 1971 bis 1977 leitete er
das Ressort Tarif- und Betriebspolitik der DAG-Nordrhein-Westfalen und war
anschließend bis 1982 Leiter des DAG-Landesverbands in Nordrhein-Westfalen.
Von 1971 bis 1977 war er außerdem Vorsitzender des Landesbetriebsrats und
daneben von 1975 bis 1977 auch des Gesamtbetriebsrats der DAG.

Horst Günther war verheiratet und hat zwei Kinder.

Seit 1962 war er Mitglied der CDU. Hier engagierte er sich vor allem in der Christlich-
Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), deren Kreisvorsitzender in Duisburg er
lange Jahre war.

Günther war von 1980 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestags. Hier war er von
1987 bis 1990 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-
Bundestagsfraktion.

Horst Günther ist stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag
eingezogen.

Am 24. Januar 1991 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundes-
minister für Arbeit und Sozialordnung in die von Bundeskanzler Helmut Kohl
geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1998 schied er am
26. Oktober 1998 aus dem Amt.

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