Das hohe Lied einer langen Freundschaft.

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Das hohe Lied einer langen Freundschaft.

Beitragvon -sd- » 19.01.2010, 17:37

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Ich werde 60 ... na und !!
Diesen tollen Jahrgang möchte ich mit Euch feiern.
Am 1. April 2000, 19 Uhr,
Ruppiner Chaussee 268 / 13503 Berlin,
Gästehaus der Polizei.


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Lieber Horst, ich habe allen Grund, hier und heute
das hohe Lied einer langen Freundschaft anzustimmen
und will deshalb nur ein paar klitzekleine Meldungen
aus der Rubrik VERMISCHTES oder DET PRALLE LEBEN beisteuern.
Sigmund Freud hat schon festgestellt,
daß man sich gegen Angriffe wehren kann
Gegen Lob ist man machtlos.

Eine Sondermeldung also aus der Abteilung HÖREN UND STAUNEN:
Horst Reyelt - ich persönlich kenne ihn seit den 50er Jahren
nur als 'Happy' - ist in diesen Tagen SECHZIG geworden.
Aber was sind schon sechzig Jahre,
wenn die Vergangenheit so quicklebendig ist.
Zugegeben: Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,
leben muß man es vorwärts.
Manche Leute sterben mit zwanzig,
werden aber erst mit achtzig beerdigt.
Alt ist man erst dann,
wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat
als an der Zukunft.

Irgendwer soll mal gesagt haben:
Mit 40 beginnt das Altsein der Jungen
und mit 60 das Jungsein der Alten.
Und nun stellt sich Happy / Horst die spannende Frage:
Werde ich noch jung sein, wenn ich nun älter werde ?
Ich kann Dir nur sagen, lieber Happy:
Schöne junge Menschen sind Zufälle der Natur,
aber schöne ältere Menschen sind Kunstwerke.
Keine Frage, Happy, Du wirst noch Jahre - vielleicht Jahrzehnte -
herrlich jung und attraktiv bleiben.

Dennoch, lieber Freund aus alten Tagen,
sei stets aufmerksam und bedenke:
Wenn Frauen sich nicht mehr in die Karten schauen lassen,
ist fast immer ein Bube im Spiel.
Bleib also wie Du bist, nämlich ein höflicher und fröhlicher Mensch.
Halte Dich auch weiterhin an den ollen Schopenhauer. Denn:
Höflichkeit ist wie ein Luftkissen.
Es ist zwar nichts drin, aber es mindert die Stöße des Lebens.
Und an Joachim Ringelnatz:
Humor ist der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt.

Lieber Happy, wir zwei wissen aus vierzig gemeinsamen Jahren sowieso:
Alles, was Spaßmacht, ist verboten oder unmoralisch oder es macht dick.

Da fällt mir am Schluß noch ein Satz von Otto Reuter ein:
Erst wenn du tot bist, lassen se dir leben.
Wir lassen Dich schon heute leben:
Nicht lang schnacken ! Kopf in'n Nacken ! Prost !

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Mitglieder der DAG-Jugendgruppen in Uelzen:
http://dag-forum.de/dag-bilder/jugendgruppe.jpg


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Vorn links im Bilde "Happy" (Horst Reyelt).


Allseits beliebt ... und nun mausetot ...

Unser "Happy" Horst Reyelt (* am 27. März 1940)
verstarb am 22. November 2014 und wurde am
13. Dezember 2014 in Wildau bei Zeuthen anonym
begraben.

Die ihn kannten und mochten trauern um ihn.


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http://dag-forum.de/dag-bilder/horst-reyelt-happy.jpg

Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht traurig.
Erzählt lieber von mir und traut Euch zu lachen.
Laßt mir einen Platz zwischen Euch,
so wie ich ihn im Leben hatte.

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"Moni" Reyelt geb. Küter starb am 20. Nov. 2018 73jährig.

Beitragvon -sd- » 30.11.2018, 20:13

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Unsere gute Bekannte aus gemeinsamen, erlebnisreichen
Uelzen / Tiergärtner-Tagen der 50er Jahre,
die Heilpraktikerin und Physiotherapeutin
Monika Reyelt geb. Küter * am 15. März 1945,
ist am 12. November 2018 in Berlin verstorben
und wird am 20. Dezember 2018
auf dem Friedhof Pankow IX zu Grabe getragen.

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