Flüchtige Begegnung am Gebäude-Eingang Holstenwall.

Bilder und Texte.

Moderator: -sd-

Flüchtige Begegnung am Gebäude-Eingang Holstenwall.

Beitragvon -sd- » 25.11.2012, 14:40

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Neue Statuen am Holstenwall.

Zwei neue Bronzeplastiken schmücken seit 2008 das Brahms Kontor am Holstenwall in Hamburg.
Im Beisein zahlreicher Gäste enthüllte der Bildhauer Karl-Henning Seemann am 26. November 2008
die beiden Statuen eines Mannes und einer Frau.

Die 2,30 Meter hohen und 200 Kilogramm schweren Bronzestatuen flankieren den neu gestalteten
Eingangsbereich am Holstenwall. Der Künstler ließ sich vom Standort der Plastiken inspirieren:
"Die Figuren erwecken den Eindruck einer Bewegung beim Hineintreten und Herauskommen,
einer flüchtigen Begegnung am Gebäudeeingang", so Seemann. Die Frauenfigur ist dem Gebäude
zugewandt und scheint der herauskommenden Männerfigur auf der anderen Seite einen Blick zuzu-
werfen.

Es war eine Auflage des Denkmalschutzamts, im Zuge des Umbaus des Kontorhauses zwei Skulpturen
am Eingang zum Holstenwall zu platzieren.

Der Bauherr Peter Schmidt ist von dem Ergebnis überzeugt: "Statuen sind ein prägendes Merkmal
der Fassade des Brahms Kontors. Die beiden Seemann-Plastiken knüpfen daran an, setzen aber
gleichzeitig auch eigene, zeitgenössische Akzente." Erst kürzlich wurden 'der Elefant mit Reiter'
am Pilatuspool und die 'Tänzer' am Karl-Muck-Platz aufwendig restauriert.

Der Künstler
Der Bildhauer Seemann, geboren 1934 in Wismar, ist besonders durch seine Skulpturen im öffent-
lichen Raum bekannt. Seine Werke zieren zahlreiche städtische Plätze in Deutschland, unter ande-
rem in Lübeck, Wismar, Kiel und Braunschweig. Seemann lebt und arbeitet im schwäbischen Löch-
gau.

Das 1904 von den Architekten Werner Lundt und Georg Kallmorgen erbaute und 1919-1931 erwei-
terte Brahms Kontor wurde von 2005 bis 2008 umfassend saniert und modernisiert. Der Eingangs-
bereich am Holstenwall wurde in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt der Stadt Hamburg
umgestaltet.

Seit dem Umbau konnten bereits 35 Prozent der 23.200 Quadratmeter Nutzfläche wieder vermietet
werden. Neben der HamburgMusik gGmbH nutzen Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfer und Versich-
erungen sowie Unternehmen aus den Bereichen IT, Werbung und Medien die Räumlichkeiten im
Brahms Kontor.

Quelle:
Pressetext der RAIKE Kommunikation GmbH, Hamburg
http://www.raike.info/news/mediencenter ... ws-64.html

Ergänzende Downloads:
081126_Seemann_und_Plastiken.JPG
081124_PM_Neue_Statuen_am_Holstenwal.pdf

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Benutzeravatar
-sd-
 
Beiträge: 665
Registriert: 30.09.2009, 14:28

Zurück zu Das DAG-Haus in Hamburg

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron