Hans-Georg Kuhn verstarb am 9. Mai 2018.

Hans-Georg Kuhn verstarb am 9. Mai 2018.

Beitragvon -sd- » 19.05.2018, 10:13

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Foto vom 91. Geburtstag am 20. Januar 2015:

http://dag-forum.de/dag-bilder/kuhn-sommerfeldt.jpg

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Hans-Georg Kuhn,

langjähriges Mitglied im Bundesvorstand der DAG,
ist am 9. Mai 2018 im Alter von 94 Jahren verstorben.


dag-bilder/personen/bv-hans-georg-kuhn.jpg

Im Jahre 1949 begann er seine Tätigkeit als hauptamtlich
Beschäftigter der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft,
ab 1954 in der Hauptabteilung Organisation und Werbung.
In der Zeit von 1963 bis 1987 war Hans-Georg Kuhn
Mitglied des DAG-Bundesvorstands, zuständig für das
Ressort Werbung und Betreuung.

Kollege Kuhn war auch über zwei Jahrzehnte, von 1970
bis 1993, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, davon
17 Jahre stellvertretender CDU-Vorsitzender.

1994 wurde er mit dem Großen Verdienstkreuz des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
ausgezeichnet.

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Die Beerdigung fand am 30. Mai 2018, 13.00 Uhr,
in Hamburg auf dem Friedhof Bergstedt statt.



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Gebrechliche, Lahme, Blinde und Taube.
Geschichtliches zum 'Hospital zum Heiligen Geist'.


Im Jahre 1883 bezog das Heiligen-Geist-Hospital sein neues Heim
in der Richardstraße in Eilbeck und verließ somit die Stätte, die
es an 650 Jahre inne gehabt hatte.

Das Gebäude am Nordende des Rödingsmarktes, welches von der
Stiftung an Stelle älterer Baulichkeiten im Jahre 1835 errichtet,
jetzt vom Staat erworben, wurde der Steuerdeputation überwiesen.

Das Heiligen-Geist-Hospital wurde vor 1246 gegründet, um kranke
Pilger aufzunehmen. Nach der Reformation ging es in die Verwaltung
des Collegiums ehrbarer Oberalten über und wurde ein Heim für
Gebrechliche, Lahme, Blinde und Taube. Erst später ist es in ein Stift
für ledige alte Leute umgewandelt worden, die dort gegen ein
kleines Einkaufsgeld bis an ihr Lebensende verpflegt werden.

Aus dem reichen Vermögen der Stiftung, zu deren Grundbesitz einst
das Land vor dem alten Millernthor am Rödingsmarkt bis zum
Heiligen Geistfeld und noch bis vor Kurzem der größte Theil von
Barmbeck, Eilbeck und Hohenfelde gehörten, ist 1867 das Ober-
altenstift erbaut worden.

Quelle: Ergänzungsband 'Hamburgs Vergangenheit und Gegenwart.'
Gebundene Ausgabe.
Verlag von Wendt & Co Hamburg. 1897.
Originalgetreuer Nachdruck (Reprint).
1980 herausgegeben vom Hamburger Abendblatt.

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-sd-
 
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